Notstrom, Baustrom oder Ersatzstrom: Gründe, ein Stromaggregat zu mieten
Experten sind sich einig: Ohne massiven Ausbau der Energie-Infrastruktur könnte es zukünftig schwierig werden, Lastspitzen im Stromnetz abzudecken. Die Folge sind Schwankungen und Stromausfälle, die in vielen Bereichen zu ernsten Problemen führen. So zum Beispiel in der Industrie, auf dem Bau oder im Büro, wo ohne Strom nichts mehr läuft. Fällt die Energieversorgung in Krankenhäusern oder Heimen aus, stehen sogar Menschenleben auf dem Spiel. Denn hier ermöglicht elektrische Energie den Betrieb wichtiger medizinischer Gerätschaften. Aber nicht nur das: Auch Heizungswärme und Wasser gibt es häufig nicht mehr, wenn der Strom ausfällt. Während Heizungsanlagen auf eine elektrische Regelung und Steuerung angewiesen sind, arbeiten auch Trinkwasserversorgungsanlagen in größeren Gebäuden und Wasserwerke häufig mit einer Druckerhöhungsanlage.
Zuverlässige Stromversorgung unabhängig von öffentlichen Netzen sicherstellen
Ganz gleich, ob es um lebensbedrohliche Zustände, Krisen, den Betrieb von Baustellen oder die Versorgung elektrischer Anlagen in Büros geht: Indem Betreiber einen Stromerzeuger mieten, stellen sie eine zuverlässige Stromversorgung sicher – und zwar unabhängig von öffentlichen Netzen. Gründe für den Kauf oder die Anmietung der Geräte gibt es dabei viele, wie die folgende Übersicht zeigt:
- Events und Veranstaltungen im Freien oder in Zelten ohne Anschluss an das Stromnetz
- mobile Stromversorgung auf Baustellen oder von Einrichtungen fernab vom Stromnetz
- Überbrückung von Stromausfällen durch geplante Bau- oder Modernisierungsarbeiten
- Stromversorgung von Industrie, Betrieben, Büros, Kommunen oder Gemeinden bei Schwankungen im Netz
- Versorgung mit elektrischer Energie in Not- und Krisenfällen oder bei schweren Unfällen
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Stromaggregat, Stromgenerator oder Generator mieten: Begriffe und Geräte
Ob Sie ein Stromaggregat, einen Stromgenerator oder einfach einen Generator mieten möchten: Gemeint ist in aller Regel dasselbe Gerät. Ein Antrieb – meist ein Diesel- oder Benzinmotor – dreht einen Generator, der die Bewegung in elektrischen Strom umwandelt. Welche Bezeichnung Sie wählen, ändert nichts am Angebot; entscheidend sind Leistung, Bauart und Brennstoff. Die gängigen Begriffe im Überblick:
- Stromerzeuger, Stromaggregat, Stromgenerator: Oberbegriffe für das betriebsfertige Gerät aus Antrieb, Generator und Steuerung. In der Vermietung reicht die Spanne von 3 bis 2.000 kVA.
- Generator: streng genommen nur die elektrische Maschine im Inneren. Wer einen Generator mietet, erhält trotzdem das vollständige Aggregat samt Antrieb.
- Dieselgenerator (Diesel-Aggregat): das übliche Gerät, sobald hohe Leistungen und lange Laufzeiten gefragt sind.
- Inverter-Stromerzeuger: kleine, leise Geräte mit rund 3.000 bis 5.000 Watt und reiner Sinuswelle für empfindliche Elektronik – Details im Vergleich der Bauarten.
- Notstromaggregat: ein Stromerzeuger, der die Versorgung übernimmt, wenn das öffentliche Netz ausfällt oder abgeschaltet wird.
- Zapfwellen-Generator: ohne eigenen Motor, ein Traktor treibt ihn über die Gelenkwelle an – gefragt in der Landwirtschaft.
Dieselgenerator mieten: der Standard für hohe Leistungen
Geht es um leistungsstarke Mietgeräte, stehen meist Diesel-Aggregate mit Spannungsregelung zur Wahl. Dieselmotoren sind größer und teurer, verbrauchen aber weniger Kraftstoff und eignen sich deshalb für lange Laufzeiten. Regelungen wie AVR (Automatic Voltage Regulation) halten die Spannung auch bei Lastwechseln stabil, sodass ein Dieselgenerator neben Baumaschinen auch Technik mit empfindlicher Elektronik versorgt. Für den Dauerbetrieb eignen sich Langsamläufer mit 1.500 U/min: Sie sind leiser und langlebiger als Schnellläufer mit 3.000 U/min.
Die Preisübersicht nennt als Richtwerte für die Tagesmiete: 30 kVA ab 65 Euro, 100 kVA ab 130 Euro und 300 kVA ab 230 Euro; ab 500 kVA wird auf Anfrage kalkuliert. Zubehör, Anlieferung, Montage und Kraftstoff kommen hinzu – alle Stufen stehen bei den Kosten und Preisen je Leistung. Wird der Dieselgenerator als Notstromaggregat vorgehalten, empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Kraftstoff ohne Biodiesel-Anteil, weil die Beimischung nicht lagerstabil ist; mehr dazu bei den Brennstoffen für Stromerzeuger.
Notstrom mieten: Notstromaggregat für Ausfall und Abschaltung
Fällt das Netz aus oder wird es für Bau- und Modernisierungsarbeiten planmäßig abgeschaltet, überbrückt ein gemietetes Notstromaggregat die Zeit bis zur Rückkehr der Netzversorgung. Für Wasserwerke, Wärmenetze, Mobilfunkmasten, Kliniken, Pflegeheime und Rechenzentren lohnt es sich, Auslegung, Aufstell- und Anschlusspunkte vorab zu klären und Aggregate zu reservieren – im Ernstfall spart das wertvolle Zeit. Sind passende Anlagen in der Nähe vorrätig, ist eine Lieferung am selben Tag möglich.
Worauf es ankommt, wenn Sie ein Notstromaggregat mieten, um kritische Einrichtungen abzusichern, zeigt die eigene Ratgeberseite. Für Einsatzkräfte, Notunterkünfte und Wärmestuben gibt es die Seite Stromerzeuger für Kommunen und Katastrophenschutz.
Generator leihen oder mieten? So funktioniert der Verleih
Umgangssprachlich ist oft vom Generatorverleih die Rede oder davon, einen Generator zu leihen. Rechtlich ist eine Leihe nach § 598 BGB jedoch unentgeltlich – wer einen Stromerzeuger gegen Entgelt nutzt, schließt einen Mietvertrag nach § 535 BGB. Das hat einen praktischen Vorteil: Der Vermieter muss das Gerät in gebrauchstauglichem Zustand überlassen und es während der gesamten Mietzeit in diesem Zustand erhalten. Der Verleih selbst läuft in vier Schritten ab:
- Bedarf zusammenstellen: zu versorgende Geräte, Gleichzeitigkeit, Einsatzort, Einsatzzeit und gewünschte Mietdauer.
- Auslegung und Angebot: Techniker des Anbieters prüfen die Daten, wählen das passende Aggregat samt Zubehör und kalkulieren den Preis.
- Lieferung und Inbetriebnahme zum Wunschtermin; während der Mietzeit stehen Techniker bei Fragen und Störungen bereit.
- Rückbau, Abtransport und Endabrechnung, sobald die Mietzeit endet.
Über Stromerzeuger-mieten24.de stellen Sie dafür eine einzige Anfrage, die wir an passende Anbieter weiterleiten. Das Angebot richtet sich derzeit an Gewerbe, Industrie und öffentliche Einrichtungen. Jeden Schritt im Detail beschreibt der Ablauf der Miete.
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Alle Themen zum Stromerzeuger mieten im Überblick
Jede der folgenden Fragen wird auf einer eigenen Seite vollständig beantwortet – mit Tabellen, Rechenwegen und Preisangaben. Der Einstieg lohnt sich dort, wo Ihr Vorhaben gerade steht.
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Einsatzbereiche
Von der Baustelle und dem Festivalgelände über Wasserwerk, Wärmenetz und Mobilfunkmast bis zu Klinik, Rechenzentrum und Notunterkunft: 16 typische Einsatzbereiche mit dem, worauf es jeweils ankommt.
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Mieten oder kaufen
Acht Vorteile der Mietlösung, die Kostenarten, die beim Kauf zusätzlich anfallen, und die Frage, ab wann sich eine eigene Anlage wirklich rechnet.
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Bauarten
Konverter, Inverter, Zapfwellen-Generator, Brennstoffzelle und Photovoltaik im Vergleich – mit Sinuswelle und Klirrfaktor, Langsam- gegen Schnellläufer und der Wahl des passenden Startsystems.
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Brennstoffe
Benzin, Diesel, Gas und Heizöl mit ihren Stärken und Grenzen, die Lagerfähigkeit von Biodiesel-Beimischungen und die Rechtslage beim Betrieb mit Heizöl.
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Leistung berechnen
Spannung, Anlaufströme, Leistungsfaktor cos φ und Gleichzeitigkeit – mit Faustformel, kostenlosem Rechner und einer Tabelle der nötigen Stellflächen.
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Ablauf der Miete
Vier Schritte von der Bedarfsermittlung über Auslegung und Lieferung bis zu Rückbau und Endabrechnung – inklusive der Punkte, die beim Anbietervergleich zählen.
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Kosten und Preise
Tagespreise von 3 bis 500 kVA als Richtwerte, die Faktoren hinter dem Preis und die Frage, wann Vermieter Rabatte einräumen.
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Stromerzeuger mieten nach Einsatzbereich
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Baustelle und Baustrom
Baustrom für Bohrhammer, Baumaschinen und Beleuchtung: welche Aggregate sich auf der Baustelle bewähren, wie die Auslegung mit Anlaufströmen gelingt und was die Miete kostet.
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Veranstaltungen und Events
Festival, Festmeile, Firmenfeier oder Hochzeit: welche leisen Aggregate sich für Events eignen, wie viel Leistung nötig ist und warum sich frühes Reservieren lohnt.
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Landwirtschaft
Zapfwellen-Generator am Traktor oder Diesel-Aggregat: welche Lösung für Hof und Feld passt, wie der Antrieb über die Gelenkwelle funktioniert und was die Miete kostet.
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Industrie und Gewerbe
Industrieanlage, Betrieb, Büro oder Museum: wie Miet-Aggregate Stillstand, Einbußen und Vertragsstrafen vorbeugen – von der Auslegung bis zur Containeranlage.
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Kritische Infrastruktur (Notstrom)
Wasserwerk, Wärmenetz, Mobilfunkmast, Klinik oder Rechenzentrum: wie Notstromaggregate kritische Einrichtungen absichern und warum Auslegung und Reservierung vor den Ernstfall gehören.
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Kommunen und Katastrophenschutz
Feuerwehr, Polizei, Krisengebiet oder Wärmestube: wie mobile Aggregate Einsätze und Notunterkünfte versorgen und warum Kommunen den Bedarf vor dem Ernstfall planen sollten.
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FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Strom- und Notstromaggregaten
Das hängt von den Kosten ab. Bei kurzfristigen oder vorübergehenden Einsätzen sind die Mietpreise häufig günstiger als die Ausgaben bei einem Kauf. Langfristig gesehen kann sich ein ähnliches Bild zeigen, da bei Mietangeboten sämtliche Kosten für Lieferung, Montage, Betrieb, Wartung etc. inklusive sind. Ein Gerätetausch kostet zudem nichts extra – die Miete läuft dabei in der Regel wie gewohnt weiter.
Sie erhalten moderne, top-gewartete und effiziente Geräte innerhalb kürzester Zeit geliefert. Kunden sparen dadurch Verbrauchskosten ein und sorgen schnell für Strom, wenn dieser aus anderen Quellen nicht mehr verfügbar ist. Die anfallenden Kosten lassen sich dabei sofort steuerlich berücksichtigen. Stehen modernere und sparsamere Geräte zur Verfügung, lassen sich diese nachrüsten oder austauschen und bei Störungen oder Fragen helfen Techniker der Anbieter.
Grundsätzlich gibt es Inverter, Konverter, Brennstoffzellen und Solaranlagen. Geht es um die Vermietung leistungsstarker Geräte, stehen dabei meist Diesel-Aggregate mit Spannungsregelung zur Wahl. Diese liefern sauberen Strom und sind für eine Vielzahl an Anwendungen geeignet. Wer sensible elektrische Geräte versorgen möchte oder besonders hohe Lärm-Auflagen erfüllen muss, kann im kleinen Leistungsbereich Inverter mieten. Speziell für landwirtschaftliche Anwendungen gibt es darüber hinaus Zapfwellen-Generatoren, die sich an Traktoren anschließen lassen.
Die Berechnung erfolgt auf Basis der zu versorgenden Geräte. Entscheidend sind dabei Kenntnisse über Spannungswerte, Leistungen, Leistungsfaktoren, Anlaufströme und Gleichzeitigkeiten. Techniker der Vermieter nehmen diese Daten auf und berechnen das Aggregat. Überschlägig können Kunden folgende Faustformel anwenden: Leistung = 3 x Nennleistung / Leistungsfaktor cos φ. Nennleistung und Leistungsfaktor sind dabei auf dem Typenschild der Geräte zu finden.
Im ersten Schritt stellen Mieter alle Anlagendaten (Leistung etc.) zusammen. Anbieter prüfen diese. Sie planen die Technik, stellen Zubehör zusammen und kalkulieren einen Preis. Auf die Auftragsvergabe folgen Lieferung und Inbetriebnahme zum Wunschtermin. Experten stehen von da an zur Verfügung und bauen alles wieder zurück, wenn die Mietzeit beendet ist.
In Bezug auf die Mietzeiten gibt es kaum Einschränkungen. Angefangen von einzelnen Tagen bis hin zu mehreren Wochen oder Monaten ist theoretisch alles möglich. Die Lieferzeiten hängen dabei von der Verfügbarkeit ab. Muss es schnell gehen und Anlagen sind in der Nähe vorrätig, ist eine Auslieferung am gleichen Tag möglich. Andernfalls erfolgt die Lieferung in der Regel nach individueller Terminabsprache.
Abhängig von der Verfügbarkeit ist das in aller Regel möglich. Sprechen Sie dazu rechtzeitig mit Ihrem Anbieter.
Die Preise der Aggregate hängen sehr stark von der Leistung und vom Zubehör ab. Sie liegen bei etwa 30 bis 250 Euro am Tag und können bei größeren Anlagen auch höher ausfallen. Rabatte gibt es häufig für längere Mietzeiten. Ein individuelles Angebot sorgt hier für Aufschluss.
Im Sprachgebrauch meist keiner: Stromerzeuger, Stromaggregat und Stromgenerator bezeichnen dasselbe betriebsfertige Gerät aus Antrieb, Generator und Steuerung. Streng genommen ist der Generator nur die elektrische Maschine darin, die die Drehbewegung des Motors in Strom umwandelt. Wer einen Generator mietet, erhält deshalb immer das komplette Aggregat.
Umgangssprachlich ja – rechtlich ist die bezahlte Überlassung eines Generators aber eine Miete. Eine Leihe ist nach § 598 BGB unentgeltlich; wer für die Nutzung bezahlt, schließt einen Mietvertrag nach § 535 BGB. Der Vermieter muss das Gerät dann in gebrauchstauglichem Zustand überlassen und es während der Mietzeit in diesem Zustand erhalten.
Der Preis richtet sich vor allem nach der Leistung. Als Richtwerte für die Tagesmiete gelten 30 kVA ab 65 Euro, 100 kVA ab 130 Euro und 300 kVA ab 230 Euro; ab 500 kVA wird auf Anfrage kalkuliert. Zubehör, Anlieferung, Montage und Kraftstoff kommen hinzu, bei längerer Mietzeit sinkt der Tagespreis. Verbindlich ist nur ein individuelles Angebot.